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COLLEGIUM HELVETICUM

DENKLABOR VILLA GARBALD

Das Projekt Denklabor Villa Garbald entspringt der Idee der Vernetzung von Zentren und Randregionen. Die Villa Garbald, wie die Semper-Sternwarte ebenfalls ein Bau von Gottfried Semper (1803–1879), wurde im Auftrag der ETH Zürich und der Fondazione Garbald restauriert und dient als Seminarhotel für Wissenschaftler, Kunst- und Kulturschaffende sowie interessierte Kreise aus Politik und Wirtschaft. Die Villa Garbald steht in Castasegna, dem Grenzort am südlichsten Zipfel des italienisch sprachigen Bergells. Die Architekten Miller und Maranta restaurierten die alte Semper-Villa und ergänzten das Anwesen mit dem Erweiterungsbau «Roccolo».

Das Bergell ist – gemessen an seiner Grösse – eine an kulturellen Gütern und historischer Bedeutung enorm reiche Region, die bedeutende Persönlichkeiten hervorgebracht hat.

Die Villa Garbald ist seit 2004 dem Collegium Helveticum angegliedert; seit Juli 2008 als Projekt Denklabor Villa Garbald. Das transdisziplinäre Prinzip, mit dem das Collegium Helveticum arbeitet, ist auch Leitmotiv für die Projekte des Denklabors. Naturwissenschaften, Geisteswissenschaften und die Künste treffen, überschneiden und verbinden Gedanken, Menschen, Erfahrungen und mobilisieren Synergien. Die Projekte des Denklabors Villa Garbald haben einen Bezug zum Bergell, zu seiner Geschichte, seinen Bewohnern, seiner kulturellen und ökonomischen Bedeutung, seinen Sprachen und seiner Ökologie.

deutsch
LABORATORIUM FÜR TRANSDISZIPLINARITÄT