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COLLEGIUM HELVETICUM

EMOTIONEN

Unter dem Titel «Die Rolle der Emotionen: ihr Anteil bei menschlichem Handeln und bei der Setzung sozialer Normen» ist am Collegium Helveticum auf Beginn des Wintersemester 04/05 ein gemeinsames Forschungsprojekt etabliert worden, auf welchem in den kommenden Jahren der Forschungsschwerpunkt liegen wird.

Am von der cogito foundation unterstützten Projekt sind je drei Fellows der Universität Zürich und der ETH Zürich involviert. Miteinbezogen sind ausserdem zwei assoziierte Fellows aus dem Bereich Wirtschaft sowie junge Forschende, die in dessen Rahmen ihre Dissertation schreiben.

Die Experten aus den Disziplinen Chemie, Geschichte, Ingenieurwissenschaften, Neurowissenschaften, Ökonomie, Pharmazie und Religionsphilosophie versuchen über eine Synthese der Erfahrungen und Resultate aus ihren Einzeldisziplinen die generelle Fragestellung der Rolle von Emotion im menschlichen Handeln und deren Bedeutung für die Setzung sozialer Normen zu hinterfragen.

Die Fragestellungen zum Begriff Emotion erlauben einerseits, fundamentale Probleme anzugehen, und andererseits, den Bogen zu deren Bearbeitung über eine sehr grosse Zahl von Systemhierarchien von der quantenmechanischen Betrachtung molekularer Zustände bis zur Interpretation historischer Ereignisse zu spannen. Der neue Ansatz, der hier gewählt wird, bedingt auch eine neue Struktur zu seiner Bearbeitung. Während bisher weit greifende Fragestellungen ähnlicher Art aus Einzeldisziplinen heraus analytisch auf andere Disziplinen erweitert wurden (Künstliche Intelligenz aus der Informatik, Neurowissenschaften aus der Biochemie etc.), findet sich hier eine Kerngruppe von Experten aus verschiedenen Disziplinen zusammen, um eine Synthese basierend auf den Erkenntnissen ihrer Disziplinen zu versuchen.

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LABORATORIUM FÜR TRANSDISZIPLINARITÄT